Übung 18c §199 BGB Verjährungsbeginn

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AdvoCaro
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Übung 18c §199 BGB Verjährungsbeginn

Beitrag von AdvoCaro » Do 12. Okt 2017, 14:06

Hallo Ihr Lieben!

Gerade mal seit 2 Wochen dabei & schon komm ich nicht weiter... 😅

Ich sitz schon seit fast 2 Stunden an der Übung 18c (Verjährung) & irgendwie will sich mir die Lösung einfach nicht erschliessen, ich hoffe Ihr könnt mir helfen!!!

Die Frage lautet: Beim Bau eines Hauses wird das Fundament so unzureichend gemauert, dass nach 28 Jahren Grundwasser eindringt. Es entstehen erhebliche Schäden. Wie ist die Verjährung zu beurteilen?

In der Lösung steht: Die Regelfrist beginnt nach 28 Jahren zu laufen, Verjährungseintritt wäre nach 31 Jahren. Soweit so gut!
Nun steht da aber weiter: die Frist des §199 III nr. 1 beginnt nach 28 Jahren zu laufen. Verjährung träte nach 38 Jahren ein. Beide Fristen überschreiten die Maximaldauer von 30 Jahren, sodass die 30-jährige Frist gilt.

Meine Frage nun also: wieso wird die Frist nach §199 III denn überhaupt noch erwähnt, wenn doch schon §199 I (kenntnisabhängiger Fristbeginn) eintritt? In den Unterlagen steht dazu: "ist Abs. 1 nicht erfüllt, dann verjähren die Ansprüche spätestens nach Abs. 2 bis 4." Abs. 1 ist ja aber erfüllt, ansonsten hätte es ja nicht in der Lösung gestanden.🤔

Ich steh total aufm Schlauch...
Zuletzt geändert von AdvoCaro am Fr 13. Okt 2017, 09:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Übung 18c §199 BGB Verjährungsbeginn

Beitrag von AdvoCaro » Do 12. Okt 2017, 17:38

Alles klar, ich glaub ich hab's verstanden... aus den Unterlagen war für mich nicht direkt ersichtlich, dass §199 III 1 und 2 die Höchstgrenze auch für die Regelverjährungsfrist von 3 Jahren bestimmt, ich dachte es seien nur die Höchstgrenzen bei Nichtkenntnis...

Nur zum Verständnis: wäre der Schaden nach 12 Jahren entstanden, wäre die Verjährung nach 15 Jahren eingetreten, bei Nichtkenntnis des Erbauers nach 22 Jahren.? 😅

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