Ausbildereignungsprüfung

Für alle die das Studium bereits abgeschlossen haben und Kontakt bleiben wollen oder allgemeine Tips für die "Nochstudierenden" haben oder sich darüber austauschen wollen, wie es jetzt weiter geht.

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Jamie
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Beitrag von Jamie » Mi 13. Feb 2008, 15:50

javanasi hat geschrieben:Danach wurden Fragen zu ALLEN Themen gestellt.
Zu welchen "ALLEN Themen"?

@Papiermensch:
Ja, man kann das auch aus diesem Blickwinkel betrachten, aber es soll auf dieser Welt noch Rechtsanwälte geben, die ihren Angestellten auch solch ein Seminar gönnen, damit die später auch mal woanders ne Chance haben oder einfach in ihrer Kanzlei was einzubringen haben. Anwälte können grundsätzlich immer alles allein, das heißt ja noch nicht, dass sie ihre Mitarbeiter nicht zum RVG- und ZV-Seminar schicken. Warum dann nicht auch den Ausbilderschein finanzieren, der Mitarbeiter lernt ja z. B. auch noch ein bissel Pädagogik und Psychologie dazu und wie man Lernstoff didaktisch aufbereiten kann. Jeder, den automatisch ausbilden darf, kann dies auch. Nicht jeder, der Personal einstellen darf, kann dieses auch leiten / führen (ich kenne da so ganz spezielle Exemplare persönlich :evil: )

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Beitrag von javanasi » Mi 13. Feb 2008, 17:19

@Jamie: Zu Führungsstilen, Einstellungsgesprächen, Personalauswahl, wann ist Personal erforderlich, wo findet man den Ausbildungsrahmenplan. Was ist das überhaupt, Berufsschulpflicht, Rechte und Pflichten des Ausbildenden, des Ausbilders und des Azubi, usw............ eben alles, was man wissen muss, um Auszubildende richtig zu führen und zu unterrichten.

Im übrigen stimmt es schon lange nicht mehr, dass nur der Anwalt ausbilden darf. Das war früher mal so.

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Jamie
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Beitrag von Jamie » Mi 13. Feb 2008, 17:30

Und das konntest du alles so beantworten oder haste vorher an den Seminaren teilgenommen?

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Beitrag von javanasi » Mi 13. Feb 2008, 18:18

@ Jamie: :-D :-D :-D
javanasi hat geschrieben:Ich habe den Ausbildereignungsschein vor ein paar Jahren gemacht. Da war ich allerdings zwei Monate lang zweimal in der Woche zu so einem Kurs. Und danach zur IHK-Prüfung. Mir hat das aber sehr gut gefallen.

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Beitrag von Jamie » Mi 13. Feb 2008, 18:26

Ja, okay. Sorry... :oops: :oops: :oops: Bin grad etwas hibbelig, weil ich 7 Initiativbewerbungen eingetütet hab. :lol:

Hab grad bei unserer IHK gesucht, find nix zur Prüfung. Nur ne Telefonnummer. :lol:

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Beitrag von javanasi » Mi 13. Feb 2008, 18:48

@Jamie:
http://www.ihk-koeln.de/Navigation/AusU ... uefung.jsp

Da findest Du zumindest was aus Köln.

Und dann lies mal Deine PN

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Beitrag von Jamie » Mi 13. Feb 2008, 20:01

Okay, ich mach die Prüfung dann mal in Kölle.... Vor Ort steht ja nix drin :-D

Ich hab aber schon ein paar Seminaranbieter gefunden, und die sitzen nicht in Köln. :P

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Beitrag von Bine » Mi 5. Mär 2008, 21:48

Jamie hat geschrieben:Hab grad bei unserer IHK gesucht, find nix zur Prüfung. Nur ne Telefonnummer. :lol:
bei unserer IHK stand auch nix auf der Homepage, aber ich hatte dort angerufen. Da der Kurs ja extra für Fachwirte ist, gehen die davon aus, dass die Prüfungen zum Fachwirt auch dort gemacht wurde und die somit die Anschriften für INteressenten schon haben.

Heute war die erste Unterrichtseinheit. Ziemlich viel Theoriekram zur Wiederholung, insbesondere BBiG und Lerntechniken, Führungsstile...

Nächste Woche dann "Unterweisung" und dann haben wir erstmal Osterferien, danach noch einmal und eine schriftliche Unterweisung abgeben (was auch immer das werden soll???)

Am 15.4. hab ich dann mündliche Prüfung :shock:

Ich werde wieder berichten :DD

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Beitrag von Bine » Do 13. Mär 2008, 15:41

so, ich hatte jetzt schon 2 Abende - am dritten und letzten werden wir nur Unterweisungen üben, also die Prüfung vorbereiten.

Wir sollen als "Hausaufgabe" eine Unterweisung (im Prinzip eine intere Schulungseinheit) nach der 4 Stufentheorie erstellen. Thema soll ein Bereich aus dem Ausbildungsrahmenplan des ersten Ausbildungshalbjahres sein.

Geprüft werden woll eben die Kompetenz zu Lehren und nicht Fachwissen, weswegen es ein einfaches Thema sein soll.

Ich soll einen Azubi erfinden mit all seinen Hobbies, persönlichen Daten, Vorwissen, Charakter und dann gibts ein "Gespräch" was eher nach Theaterstück klingt. Der Prüfer spielt dann eben nach meiner Rollenvorgabe.

Bei uns sind es übrigens 15 Minuten Unterweisung und insgesamt 40 Minuten mündliche Prüfung, also Fragen dazu und Fragen allgemein zu Lehrmethoden, Didaktik und Methodik...
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Beitrag von Jamie » Do 13. Mär 2008, 16:18

Bine hat geschrieben:Bei uns sind es übrigens 15 Minuten Unterweisung und insgesamt 40 Minuten mündliche Prüfung, also Fragen dazu und Fragen allgemein zu Lehrmethoden, Didaktik und Methodik...
Und das lernt man dann alles an drei Abenden? :shock: Ich hab mal Pädagogik an einer DDR-Fachschule studiert und da waren Didaktik und Methodik doch eher sehr umfangreich.

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Beitrag von Bine » Do 13. Mär 2008, 17:13

das haben wir doch schon alles im Fachwirtstudium gelernt :DD

Ne, im Ernst:
eigentlich sind das 2 Wochen Vollzeitkurs, aber dieser Kurs ist eben speziell auf Fachwirte ausgelegt, weil der schriftliche Teil ja wegfällt.
Ich hatte das Skirpt von meinem Bruder für den Handelsfachwirt für Perso mal angeguckt und da kommen viel mehr "weiche Themen" (wie Herr Meier die nannte) dran.
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Beitrag von Bine » Mi 2. Apr 2008, 09:07

mir fällt kein Thema ein, was ich meinem Azubi beibringen kann... :-(

Im Ausbildungsrahmenplan steht nur "Akte ablegen" aber nicht anlegen (was auch länger als 15 Min. dauern würde, aber so toll mit handwerklichen Tätigkeiten und nicht nur Computer wäre...)

Postausgang? Hm, frankieren und Unterschrift prüfen, wäre vieleicht was?

Hat noch jemand Ideen?
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Beitrag von heidi » Mi 2. Apr 2008, 09:28

Bine hat geschrieben: Wir sollen als "Hausaufgabe" eine Unterweisung (im Prinzip eine intere Schulungseinheit) nach der 4 Stufentheorie erstellen. Thema soll ein Bereich aus dem Ausbildungsrahmenplan des ersten Ausbildungshalbjahres sein.
Und welche vier Stufen sind das?
Liebe Grüße aus Berlin-Spandau (und manchmal noch aus Schleswig-Hostein)


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Beitrag von Bine » Mi 2. Apr 2008, 10:04

1. Vorbereitung (Befangenheit abbauen, Abfrage von Vorkenntnissen, Lernziel mit Sinn und Zweck vorstellen)

2. Vormachen und Erklären (schrittweise zerlegen, W-Fragen stellen)

3. Nachmachen und erklären lassen

4. Üben (Zusammenfassung fordern, Hinweis auf Berichtsheft, Übungsaufgaben übergeben)

http://de.wikipedia.org/wiki/4-Stufen-Methode


Durch das schrittweise zerlegen (mind. 3-5 Schritte) soll der Azubi kleine Häppchen zum sofort nachmachen bekommen. mir fallen echt wenig Sachen ein, die in Minilernschritte zerlegt werden können.

Bei uns wird alles auf einmal serviert und meine Azubine kann sich das dann merken ;-)
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Beitrag von heidi » Mi 2. Apr 2008, 11:14

Ach herje, und das im 1. Ausbildungshalbjahr. Was sind da denn überhaupt für Ausbildungsinhalte drin.

Könnte mir als eigentlich auch nur vorstellen:
Aktenablage, Postausgang - da könnte ja was drin sein, siehe Orga-Anweisung Post ausgang.

Posteingang und Fristen notieren, scheint mir zumindest im 1. Halbjahr noch nicht das richtige zu sein, obwohl das machbar ist, wenn man es immer wieder mit denen übt.

Aber dazu müssen die ja im Grunde genommen Kenntnisse über Fristen haben, sind die in der Berufsschule schon im 1. Halbjahr dran?
Liebe Grüße aus Berlin-Spandau (und manchmal noch aus Schleswig-Hostein)


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